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Wir leben noch! Und bekommen Nachwuchs! Und sind umgezogen!!

Liebe LeserInnen des Alleweder-Blogs! Unser velomobiles Leben hat sich lange Zeit ohne dieses Weblog abgespielt, aber wir sind noch begeisterte Dreiradfahrer

Daher kam es schon fast zwangsläufig zur Anschaffung eines weiteren Velomobils, das wohl in den nächsten Wochen in Groningen abgeholt werden kann: Ein neues, noch ofenwarmes, gelbes Mango ! Ein guter Anlass, die Bloggerei wieder aufleben zu lassen und über Tüfteleien, Touren, Treffen und den Alltag mit und in den beiden Gefährten zu berichten. Ihr findet uns seit kurzer Zeit hier . Allgemein Wissenswertes und überhaupt Lesestoff satt gibts ja seitdem und weiterhin im Velomobilforum

Ich war ganz baff. als ich soeben die Besucherzahlen dieses Alleweder-Blogs sah! Ich hoffe, Ihr kommt uns alle auch im neuen 'Dreiradmenschen'-Blog besuchen.


 Liebe Grüsse und bis gleich. Wir sehen uns!

 Bernd

 

16.2.09 21:57


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Unter Beobachtung...

befindet sich momentan das rechte Vorderrad meines Alleweder.Genauer gesagt ist es ein kleiner Riß an der Nabe , die gleichzeitig als Bremstrommel dient. Wann er entstanden ist, kann nicht mehr präzise bestimmt werden; ich entdeckte ihn,als ich den Luftdruck kontrollierte. Der Riß erstreckt sich vom Bereich zwischen den Speichen über die innere Nabenflanke und ein Speichenloch hin zur offenen Seite der Nabe/Bremstrommel. Er sieht aus wie von innen herausgedrückt, es scheint so etwas wie ein Dehnungsschaden zu sein. Ersatztrommeln gibt es "auf dem Markt" so gut wie keine mehr. Wer eine vorrätig hat, hütet sie...

Ich werde wohl auf das aktuelle Brems-/Nabensystem von Sturmey-Archer umbauen müssen, das an den Quests, Mangos, Go-Ones und Cab-Bikes seit Jahren eingesetzt wird. Nun bleibt zu hoffen, daß der Riß nicht unerwartet wächst und gedeiht.

Übrigens bin ich nachhaltig zufrieden mit dem zusätzlichen Scheinwerferpaar , das seit Herbst 2006 (siehe Beitrag LICHTE MOMENTE v. 26.10.2006) am Alleweder für gute Sicht sorgt. Die Lichtausbeute reicht voll und ganz für meine Alltagsfahrten. Die permanenten Scheinwerfer in der Fahrzeugschnauze werden nur noch (mit der schweren Batterie bestückt und) eingeschaltet, wenn schnelle Überlandfahrten ein noch weiter "vorausschauendes" Spotlicht erfordern.

Noch etwas in eigener Sache: Es wäre für die LeserInnen dieses Blogs wie auch für mich vertane Zeit, wenn ich hier über Dinge oder Begebenheiten schwafelte, die so oder so ähnlich in -zig anderen Velomobilblogs schon Erwähnung gefunden haben. Information Overload soll nicht das Merkmal dieses Blogs werden. Wenn sich aber am, im und ums Alleweder etwas interessantes tut, so wird es hier nachzulesen sein. Und natürlich kommt jetzt gleich eine leichte Abschweifung vom Prinzip, aber ein attraktive: Ich habe hier und hier zwei atmosphärisch starke Filmclips entdeckt, die ich bisher noch nirgends erwähnt finde. Der Webspace des Autors Peter Haan ist hier . Wie man auf den Bildern der Oljiebollentocht 2006 erkennen kann, trägt die Hauptdarstellerin "Gromylja" jetzt Weiß

2.1.07 17:45


Noch´n Geräusch...

Wenn man Alleweder fährt, sitzt man inmitten von gut 35 Kilo Alublech, Stahl und Kunststoff. Der Fahrzeugkörper selbst und die eingebauten Böden und Verstrebungen ergeben einen bemerkenswerten Resonanzraum, in dem das während der Fahrt entstehende typische Alleweder-Bollern zusammengemixt wird. Von außen bekommt man davon allerdings wesentlich weniger mit als der Fahrer selbst. Man kennt inzwischen das schabende Reiben, wenn die Lenkung bis zum Anschlag gedreht ist und das Profil der Schwalbe-Marathon-Reifen im Radkasten rubbelt. Vertraut ist einem auch das satte, schnalzende "Klock", mit dem das Ritzel der 3x7-Hinterradnabe den Schaltvorgang meldet. Nicht zuletzt das tiefe Bollern, wenn das Alleweder über rauhen Asphalt fährt. Hinzu kam letzten Dienstag allerdings ein nicht sehr lautes "Klopfen" aus dem Fußraum. Natürlich nachts, mitten in einer 65-Kilometer-Tour durch Regen und orkanartigen Gegenwind, knapp über null Grad. Ich war abends auf dem Weg von Laer nach Münster und nahm dort am monatlichen Liegerad-Cruising nebst anschließendem Stammtisch teil. Spätestens auf dem mitternächtlichen Heimweg zurück nach Laer war das Pochen nicht mehr zu überhören. Ein kurzer Check unterwegs ergab - wie sollte es anders ein - natürlich keinen Befund. Zudem "fühlten" sich Pedallager und Tretlager fest und geschmeidig an; da schien sich nichts gelöst zu haben. Aber zweimal pro Kurbelumdrehung machte es "tock" und irritierte mich auf den letzten 20 Kilometern doch einigermaßen. Orten ließ sich das Geräusch nicht sonderlich genau. Man konnte meinen, daß es aus dem Vorderbau sein musste, aber der pfeifende Wind, sonstige Fahrgeräusche und der auf den Kopfschutz trommelnde Regen machten ein zielgerichtetes Hinhören nicht möglich. Am nächsten Tag drehte ich das Alleweder auf die Seite und ging systematisch den Antriebsmechanismus durch. Kurbeln, Tretlager und Pedale waren fest und wackelten nicht. Danach nahm ich eine schon länger geplante Auswechslung der Zugtrumumlenkung vor dem Sitz vor: Ich wechselte das Umlenkritzel gegen eine neu angeschaffte Rolle aus, um diese (vor allem deren Geräuschentwicklung) mal zu testen. Und siehe da: Bei der Probefahrt "tockte" nichts mehr. Die neue Rolle war zudem leiser als das Umlenkritzel. Ich säuberte das ausgebaute Ritzel und bemerkte, daß die Kugellagerverschraubung nicht mehr festsaß. Bildmaterial ist hier . Drei Schrauben hatten sich gelöst und der Ritzelkern war nicht mehr fest mit dem Zahnkranz verbunden. Hätten sich die Schräubchen auf der besagten sturmumtosten und verregneten Heimfahrt nächtens selbständig gemacht, wäre Schieben angesagt gewesen...

7.11.06 14:31


Lichte Momente...

Wie erwartet gewann der Wunsch nach mehr Fahrlicht jetzt, wo es früher finster wird, rasch an Bedeutung. Im Velomobilforum läuft eine Diskussion um die Optimierung der Lichtleistung. Weit oben in der Performanceskala stehen HID-Brenner, die nach dem Lichtbogenprinzip arbeiten; also ohne Glühdraht. Mehr dazu in der Lampenabteilung des Wiki. Ich sprach mit einem E-Rollerfahrer, der einen HID-Brenner als Fahrlicht verwendet. Nachdem er mir aufgrund meiner vielen ins Haus stehenden Nachtfahrten vorrechnete, daß ich im Falle eines HID -Brenners am Alleweder recht schnell bei 400-500 Stunden Höchstlebensdauer angekommen sei, verflog mein Wunsch nach diesem System. Ich kam allerdings recht günstig an starke Zusatzlampen und habe sie heute montiert: Sigma Mirage EvoX (LED) und Evo Halogen . Die starke 60-Lux-LED-Leuchte dient als Fernlicht oder wird als Kurvenlicht am Helm getragen. Die zugehörigen beiden NiMH-Akkus halten 2,5 bzw. 4 Stunden und können aufgrund ihrer flachen Form (wie eine Ritter-Sport-Schokoladentafel) und ihres relativ geringen Gewichtes am Körper getragen und gewärmt oder direkt im Velomobil angeclipt werden. Stärkste Leuchte an Bord ist und bleibt die fest eingebaute Lichtkanone in der Nase; ich brauche bei langen Nachtfahrten jetzt aber nicht mehr mit Licht knausern, damit der mitgeführte Blei-Gel-Akku durchhält.
26.10.06 22:49


Schönwetterfahrzeug? Von wegen!

Bis jetzt habe ich das Alleweder fast nur im verregneten August eingehenden Schlechtwettertests unterziehen können. Ansonsten konnte man erstaunlich oft ohne Regenverdeck fahren..., die feuchten Klamotten kamen hauptsächlich durchs Schwitzen. Dennoch will ich in nächster Zeit noch ein Dach über dem Kopf. Wenn mal wieder Strecken von über einer Stunde Fahrtzeit (plus Rückweg anstehen), treibt es einem den herbstkalten Regen ansonsten doch spürbar in den Kragen. Bis dahin wird dies die Lösung sein. Außerdem bin ich ein Sicherheitsfreak, was Licht anbetrifft. Ich fahre die nächste Zeit 50% meiner Strecken im Dunkeln; das Alleweder ist pro Akkuladung für mehr als 3 Stunden mit "normalem" und Fernlicht fahrbar. Für den Fall, daß dennoch auf den langen und dunklen Abschnitten hier in der Pampa zwischen Grassteppe und Münster der Saft ausgeht, will ich mir eine kleine, mobile und recht kräftige Akkubeleuchtung zulegen. Mal schauen, was der Markt und vor allem die Diskussionen im Forum so hergeben
16.10.06 22:49


Gemeinsam oder einsam...

...Touren mit dem Alleweder machen nach mehreren Monaten immer noch so viel Spaß wie am ersten Tag! Umso schöner, wenn man nicht immer alleine durch die Lande radelt: Kürzlich fuhr die lokal ansässige "Betroffenengemeinde" mit Leiba(Capella), Peer Gynt(Bernd Schumacher) und Alleweder(ich) den holländischen Quests/Mangos/AWs entgegen, die auf ihrer 190-km-Etappe zum Velomobiltreffen im hessischen Biebertal waren. Wir trafen sie bei deren Tageskilometer 89 am Dortmund-Ems-Kanal bei Senden . Hier und hier sind kurze Filmclips zu sehen. Bei der kurzen Begrüßung an der Kreuzungsampel sprach mich einer der Quest-Fahrer auf mein am Wegesrand abgestelltes Alleweder an und bemerkte, daß er vor 10 Jahren der Erstbesitzer gewesen sei! Er erkannte es am Design der angebrachten Reflektorfolien. Und nun weiß ich, daß mein neues altes Tretmobil von ganz illustrer Hand zusammengenietet und eingefahren wurde: Allert Jacobs (heutiger Quest-/ Mango-Erschaffer und Compagnon von Ymte Sijbrandij) hat es damals gebaut und gefahren, als die Flevo-Alleweders noch bei Flevobike entstanden und er mit Ymte dort beschäftigt war. Ich werde es in Ehren halten...

16.10.06 22:22


Velomobil-Nachwuchs im Münsterland...

...gab es Anfang September. Seitdem sammelt ein kleines, gelbes und attraktives Gefährt die Blicke der Münsteraner wie reife Äpfel. Die Leiba gehört zur neuesten Velomobil-Generation und nimmt Fahrer/In samt Gepäck komplett wettergeschützt auf. Ich war beim Bahntransport der Leiba von Koblenz nach Münster dabei und bin seither etwas beruhigter, was das mögliche Inanspruchnehmen der DB AG in puncto Velomobilreisen anbelangt. Ab Dezember 2006 schmückt auch noch ein schnittiges und eher sportlich ambitioniertes QUEST das Straßenbild der westfälischen Metropole....
16.10.06 21:50


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