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Sommer 2006: Technik-Update

Selten bin ich mit einem halbwegs komplexen Stück Technik so gut gefahren wie mit dem Alleweder; sowohl buchstäblich als auch im übertragenen Sinne. Ernsthafte Probleme gabs keine. Speichen mussten festgezogen und Schläuche mit drei verschiedenen Ventiltypen vereinheitlicht werden. Zudem wurde der dicke Conti-TopTouring 47-406 am Hinterrad gegen einen Schwalbe Marathon getauscht, damit  meine Leitra-ähnliche Hinterradabdeckung auch passt. Eine Anhängerkupplung wurde an die HR-Schwinge montiert und auch vorne sind jetzt Schwalbe Marathon im Einsatz. Die bis dahin gefahrenen Vredestein Monte Carlo waren tadellos; als die hiesige Straßenmeisterei aber ihren Jahrhundertvorrat an Rollsplitt auf die Pisten dieser Gegend ausbrachte, wurde mir das Tourenfahren auf den Vredesteins etwas zu riskant. Was solls: Traktorreifen passen in die Gegend
16.10.06 20:46


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Die ersten Touren...

verliefen natürlich aufregend, was die vielen neuen Erfahrungen anbetraf. Ein und Aussteigen bzw. die Handgriffe davor und danach gewannen an Routine und Lässigkeit. Die brauchte man auch, denn an jeder Ampel bzw. auf jedem Supermarktparkplatz bündelten sich die Blicke neugieriger und amüsierter Mitmenschen. Nichts blöderes, als in solchen Situationen irgendwie cool und locker aus dem Sitz zu schwingen und dann hampelnd in der Verkleidung hängen zu bleiben! Unbedingt angesagt ist natürlich auch ein freundliches Gesicht, wenn man an der Ampel schräg von oben durch Autoscheiben fixiert wird. Da darf man nicht japsend (nach dem letzten langen Spurt) oder grübelnd vor sich hin dämmernd angetroffen werden. Wäre Antiwerbung hoch 3 und würde die angetroffene Kombination Mensch/sonderbares Gefährt noch sonderbarer wirken lassen. Es hat was, einfach in verdutzte Gesichter hineinzulächeln und zu grüßen. Ich kenne das ja schon aus meiner Zeit als Elektromobilfahrer...

16.10.06 20:29


Nicht wirklich eine Beauty Queen...,

...dachte ich, als ich meine dreirädrige Neuerwerbung in den Mietvan schob. Der kalte Glanz des von der Flugzeugfirma Fokker gestanzten Alubleches wich schon vor einiger Zeit der Patina des Alttagsbetriebes. Zudem legte sich das Alleweder irgendwann mal heftig nach links auf die Seite: Die Reflektor-Zierstreifen sind an einer Stelle bis auf die Alunieten durchgescheuert. Umso ermutigender allerdings der Zustand der sanierten Innereien des Rades! Der Vorbesitzer erneuerte einen Querspant und zog einen stabilen Doppelboden mit neuer Sitzarretierung ein. Die Schiene, die das Tretlager hält, wurde (schon viel früher, wie sich herausstellte) durch eine superstabile Neukonstruktion ersetzt. Ebenfalls neu eingebaut wurden ein GFK-Schalensitz (Windcheetah-Abformung) und eine neue Doppelschwinge aus Stahl für das Hinterrad. Zudem waren Schaltung (Shimano 105), Schaltnabe (Sachs 3x7) und Hinterrad erst 3 Monate alt. Als Beigabe erhielt ich von Christian Brand außerdem zwei Radabdeckungen und einen Schmutzfänger fürs Hinterrad, beides aus GFK. Flapsig ausgedrückt, könnte man von einem häßlichen, aberunsinkbaren Entchen sprechen
16.10.06 20:06


Im März 2006...

war es dann soweit: Nach diversen erfolglosen Versuchen, in der damals spärlich bestückten holländischen Gebrauchtrad-Szene etwas zu ergattern, stieß ich hier auf Christian Brands Verkaufsanzeige. Er bot ein gebrauchtes, verkleidetes und somit allwettertaugliches Liegerad aus holländischer Produktion an. Christians stattliche Körperlänge weit jenseits der 1,90 Meter und die bergige Umgebung waren in Verbindung mit seinem Velomobil wohl nicht das, was man sich unter einer Dauerbeziehung Mensch/Maschine so erträumt. Er schweißte sich zur gleichen Zeit auch schon ein sportliches Tiefliegerad zusammen und hatte keine Verwendung mehr fürs Velomobil. Wir wurden uns zu einem Preis einig, der mich für den langen Zweitages-Transport auf verschneiten Autobahnen von der bayrischen Donau ins Münsterland entschädigte...
16.10.06 18:05


Im Winter 2005-2006...

fing alles an. In den Wochen zuvor hielt ich im Internet Ausschau nach einem allwettertauglichen Gefährt, das sich umweltverträglich und vor allem zuverlässig in mein "Mobil-Management" einfügen sollte. Klingt geschwollen, aber ich lebe so gut es geht auto(abgas)frei und will meinen Alltag auch möglichst unabhängig vom Auto bewältigen. Daß dies auf dem Land nicht immer einfach ist, brauche ich nicht näher zu erklären. Die letzten beiden Winter waren entweder stark verregnet oder mit landesunüblichen Schneemassen und Minustemperaturen mehr als eine Herausforderung für das normale Fahrrad als Autoersatz. So begleitete mich ein Elektromobil durch die Monate zuvor und erledigte seinen Job relativ zuverlässig. Der temperaturbedingte Leistungsabfall der Akkus war gerade Anfang 2006 derart gravierend, daß ich nach 3-5 Stunden Laden oftmals nur knapp 10 Kilometer weit auf vereisten Straßen fahren konnte, auf die ich mich per Fahrrad schon gar nicht mehr wagte. Während des wochenlangen Dauerfrostes im Februar/März baute ich die 3 x 27 Kilogramm schweren Fahrakkus mehr als 20 Mal aus(und ein), um sie nachts im Haus auf ladefähige Temperaturen zu bringen. Und die Suche nach einer Alternative hatte Erfolg...
16.10.06 17:38


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