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Noch´n Geräusch...

Wenn man Alleweder fährt, sitzt man inmitten von gut 35 Kilo Alublech, Stahl und Kunststoff. Der Fahrzeugkörper selbst und die eingebauten Böden und Verstrebungen ergeben einen bemerkenswerten Resonanzraum, in dem das während der Fahrt entstehende typische Alleweder-Bollern zusammengemixt wird. Von außen bekommt man davon allerdings wesentlich weniger mit als der Fahrer selbst. Man kennt inzwischen das schabende Reiben, wenn die Lenkung bis zum Anschlag gedreht ist und das Profil der Schwalbe-Marathon-Reifen im Radkasten rubbelt. Vertraut ist einem auch das satte, schnalzende "Klock", mit dem das Ritzel der 3x7-Hinterradnabe den Schaltvorgang meldet. Nicht zuletzt das tiefe Bollern, wenn das Alleweder über rauhen Asphalt fährt. Hinzu kam letzten Dienstag allerdings ein nicht sehr lautes "Klopfen" aus dem Fußraum. Natürlich nachts, mitten in einer 65-Kilometer-Tour durch Regen und orkanartigen Gegenwind, knapp über null Grad. Ich war abends auf dem Weg von Laer nach Münster und nahm dort am monatlichen Liegerad-Cruising nebst anschließendem Stammtisch teil. Spätestens auf dem mitternächtlichen Heimweg zurück nach Laer war das Pochen nicht mehr zu überhören. Ein kurzer Check unterwegs ergab - wie sollte es anders ein - natürlich keinen Befund. Zudem "fühlten" sich Pedallager und Tretlager fest und geschmeidig an; da schien sich nichts gelöst zu haben. Aber zweimal pro Kurbelumdrehung machte es "tock" und irritierte mich auf den letzten 20 Kilometern doch einigermaßen. Orten ließ sich das Geräusch nicht sonderlich genau. Man konnte meinen, daß es aus dem Vorderbau sein musste, aber der pfeifende Wind, sonstige Fahrgeräusche und der auf den Kopfschutz trommelnde Regen machten ein zielgerichtetes Hinhören nicht möglich. Am nächsten Tag drehte ich das Alleweder auf die Seite und ging systematisch den Antriebsmechanismus durch. Kurbeln, Tretlager und Pedale waren fest und wackelten nicht. Danach nahm ich eine schon länger geplante Auswechslung der Zugtrumumlenkung vor dem Sitz vor: Ich wechselte das Umlenkritzel gegen eine neu angeschaffte Rolle aus, um diese (vor allem deren Geräuschentwicklung) mal zu testen. Und siehe da: Bei der Probefahrt "tockte" nichts mehr. Die neue Rolle war zudem leiser als das Umlenkritzel. Ich säuberte das ausgebaute Ritzel und bemerkte, daß die Kugellagerverschraubung nicht mehr festsaß. Bildmaterial ist hier . Drei Schrauben hatten sich gelöst und der Ritzelkern war nicht mehr fest mit dem Zahnkranz verbunden. Hätten sich die Schräubchen auf der besagten sturmumtosten und verregneten Heimfahrt nächtens selbständig gemacht, wäre Schieben angesagt gewesen...

7.11.06 14:31
 


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